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Episodenguide Xena Last Days of Socrates (Unproduced Xena Episode)
23.02.2013 von Indy

Last Days of Socrates

Staffel 2


Besetzung:
Lucy Lawless (Xena)
Renee O'Connor (Gabrielle)
Sokrates
Meletus
Anytus
Lycon
Ariston
Plato

Stab:
Drehbuch: Josh Becker


Info:
Die Episode "Last Days of Socrates" war als Episode der zweiten Xena-Staffel geplant, musste jedoch aufgrund des Unfalls von Lucy Lawless verschoben werden. Während andere verschobene Episoden später in der Staffel noch gedreht wurden, verschwand die Idee eines Zusammentreffens von Xena und Socrates zwar nie ganz, wurde letzten Endes doch nicht realisiert. Erhalten geblieben ist jedoch der genaue Inhalt der Episode.

~Inhalt~

Xena und Gabrielle laufen vom Hafen in Piräus zur Hauptstadt Athen. Von weitem ist das Parthenon mit der Akropolis zu sehen. Xena möchte ein neues Schwert kaufen und Gabrielle die Rede des großen Philosophen Sokrates anhören. Die Kriegerprinzessin kann nicht verstehen, was Gabrielle an diesem Menschen findet und was ein Philosoph besser lösen könnte als ein Schwert. Darauf erwidert Gabrielle, dass das Orakel von Delphi Sokrates als den weisesten Mann Griechenlands verkündete. Sokrates wüsste genau wie viel er weiß und das Wissen um sein Nichtwissen würde ihn noch weiser machen. Während Gabrielle mehrere seiner Theorien erläutert, meint Xena nur abschätzig, dass sie hoffe, er nehme für seine Reden kein Geld. Währenddessen tagt der Senat in Athen. Rund zwanzig Senatoren diskutieren über die Tagespolitik, als plötzlich die Türen aufgehen und bewaffnete Soldaten einmarschieren, gefolgt von Meletus, Anytus und Lycon, den Triumviren. Sie informieren den demokratisch gewählten Senat, dass sie nun die Macht übernommen haben, die Regierung abgesetzt wurde und der Senat abgeschafft. Ariston, einer der Senatoren, stand gerade am Podium und hielt eine Rede und wird wie die anderen Senatoren aus der Senatskammer entfernt. Die Triumvire feiern die Übernahme Athens ausgiebig.
Dies leitet ins Intro über.
Als Xena und Gabrielle in Athen ankommen, patroullieren Soldaten in den Straßen und schließen auf Anweisung des Triumvirats Schulen, Geschäfte und Tempel. Sie versuchen ihren Weg durch die Mengen zu finden. Xena fragt nach guten Schwertschmieden, während Gabrielle versucht, die Sophisten ausfindig zu machen. Als Xena einen Schmied findet (allerdings kein vernünftiges Schwert bei im), weiß dieser auch über den Aufenthaltsort der Sophisten Bescheid. Lehrer, die nicht mehr unterrichten dürfen, ehemalige Senatoren und viele andere Menschen befinden sich dort. Auch Ariston und sein 25-jähriger Sohn Plato sind dort. Ariston hält vor versammelter Menge im Untergrund gerade eine Rede darüber, dass solange das Triumvirat an der Macht bleibt, Athen immer mehr dem Untergang geweiht sei, als Xena und Gabrielle bei den Sophisten angelangen. Unter den Zuhörern breitet sich Zustimmung zur Rede aus, doch weiß niemand, was man gegen die allmächtige Armee unternehmen kann. Ein älterer Mann erhebt sich aus der Mitte. Es ist Socrates. Sein Vorschlag ist, mit dem Triumvirat zu reden um herauszufinden, was deren eigentliche Pläne sind. Gerade als er seinen Plan weiter ausführen will, stürmen Soldaten herein und nehmen Socrates gefangen. Die Anklage lautet: Aufruhr, Blasphemie und Korrumption der allgemeinen Moral, insbesondere der Minderjährigen in den Schulen der Sophisten. Die Strafe: Tod. Xena und Gabrielle bereiten sich auf einen Kampf mit den Soldaten vor, als die Triumvire hereinkommen. Meletus erkennt Xena und bittet diese, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern, da dies nur eine Sache der Athener sei. Aufgrund der Übermacht an Soldaten sind die beiden Kriegerinnen hilflos und Sokrates wird in Ketten abgeführt.
Wenige Tage später wird Gericht über Sokrates abgehalten. Über den Philosophen sollen 30 angesehene Männer richten, die jedoch von Triumvirat ausgesucht und unter Druck gesetzt wurden. Ariston und Plato formieren den Widerstand der Sophisten gegen das Triumvirat. Xena bietet ihnen ihre Hilfe an, doch sie lehnen aufgrund ihrer pazifistischen Ansichten ab. Im Gerichtssaal wird unterdessen die Anklageschrift vorgelesen, die Socrates schwer belastet. Anschließend verteidigt dieser sich etwas und fragt die Menge, ob nicht jemand für ihn sprechen möchte. Mit Blick auf die vielen Soldaten traut sich niemand, den Mund aufzumachen, bis Gabrielle sich schließlich erhebt und das Wort für den Angeklagten ergreift. Im Urteilsspruch wird so nicht nur Socrates, sondern auch Gabrielle zum Tode verurteilt. Die beiden Gefangenen werden hinausgeführt.
Der Widerstand formiert sich weiter und diese versuchen unter Führung von Ariston einen Putsch, der jedoch kläglich scheitert. Die Überlebenden des Putschversuches, unter ihnen auch Plato, wollen nun doch Xena um Hilfe bitten. Diese ist jedoch nirgends zu finden. Xena bricht unterdessen ins Gefängnis ein, um Socrates und Gabrielle zu befreien. Doch Socrates möchte nicht fliehen, sondern sich dem Gesetz beugen - nur um zu demonstrieren, dass es ein schlechtes Gesetz ist und wie unsinnig das Triumvirat. Xena ist nun überzeugt, dass Socrates Weg zum Ziel führen könnte und die beiden Kriegerinnen verlassen Socrates in dem Wissen um seine morgige Exekution.
Wenn die neue Triumviratsregierung zu Fall gebracht werden würde, dann müsste Socrates nicht sterben, da seine Anklage dann nichtig erklärt werden würde, so Xena zu Gabrielle. Daraufhin nimmt sich Xena jeden der Triumvire vor, doch das Getränk mit Hemlock-Gift wird derweil schon zusammengebraut. Gerade als Xena mit Meletus fertig wird und ihn seiner Strafe zuführt, beginnt schon die Dämmerung. Die beiden eilen zum Gefängnis zurück, doch Socrates hat das tödliche Gift schon zu sich genommen und liegt auf seiner Pritsche. Xena, Gabrielle und Plato sind also zugegen, als Socrates Füße beginnen taub zu werden, dann seine Waden, Knie und Oberschenkel bis das Gift schließlich sein Herz erreicht und ihn tötet. Sie sehen einen wahrhaft großen Menschen sterben.
Alsbald wollen Xena und Gabrielle Athen verlassen. Plato möchte sich den beiden für einen Teil des Weges anschließen, was er gerne darf. Ariston wünscht seinem Sohn eine gute Reise. Auf dem Weg aus der Stadt hinaus verbreitet sich die Kunde von Socrates Tod. Alle Bewohner der Stadt fallen in tiefe Trauer. Als Xena das sieht, hat sie endgültig erkannt, dass Socrates es vermochte, Ideen mächtiger zu machen als jedes Schwert und sein Leben gab, um dies zu beweisen. Gerade nach diesen Worten kommen die drei Reisenden wieder an dem Schwertschmied vorbei. Der Schmied kommt herausgerannt und bietet Xena ein wunderbar starkes und mächtiges Schwert an, doch Xena lehnt ab, da ihr altes Schwert ihr noch immer gute Dienste verrichtet. Plato, Xena und Gabrielle gehen aus der Stadt Athen heraus. Aus dem Off ist die weise Stimme Sokrates' zu hören...



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