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Conventions RingCon 2012
04.06.2013 von zazu

RingCon 2012



Freitag, 05.10.


An diesem Tag war es wieder soweit – wir machten uns am frühen Morgen auf den Weg zur RingCon, auf die wir uns bereits einige Monate gefreut hatten. Mit noch zwei Freunden im Schlepptau und voller Vorfreude, meine TeamTapert Schatzis und auch die anderen dort wiederzusehen und ein spaßiges, spannendes Wochenende dort zu verbringen, kamen wir gegen Mittag am Maritim Hotel an, wo wir auch promt Janik in die Arme liefen. Also Tickets gekauft und ab das Gelände erkunden, denn am späten Mittag stand bereits die großartige Entertainerin, Moderatorin und uns wohlbekannte Nebendarstellerin aus dem Xena&Herc-Universum, Lori Dungey auf der Bühne, die wir natürlich nicht verpassen wollten. Zusammen mit dem „Master of Ceremonys“ Mark Ferguson, war das Moderatoren-Team „Mark & Mini-Mark“ auch dieses Jahr wieder eine große Bereicherung für die gesamte Veranstaltung und schon alleine wegen dieser beiden liebenswert verrückten Neuseeländer ist die RingCon jederzeit einen Besuch wert.

Ich werde mich in diesem Bericht mal größtenteils auf die für unser Board relevanten Panel und Gaststars konzentrieren, weil alles andere den Rahmen sprengen und ein viel zu langer Text werden würde. Ich möchte jedoch anmerken, dass das Zusammenspiel und Zusammentreffen der verschiedenen Fandoms und Gaststars viel Charme der RingCon ausmacht und mir die Gäste in den letzten zwei Jahren fast ausnahmslos positiv im Gedächtnis geblieben sind. Ein paar Eindrücke von denjenigen, von denen ich etwas mitbekommen habe, werde ich im Laufe des Textes anmerken und ich bin mir sicher, dass ein bereits freiwilliger, aussenstehender Betrachter, der bereits einen Erfahrungsbericht angekündigt hat, auch mehr auf diverse andere Fandoms eingehen wird^^.

Am späten Nachmittag sammelten wir uns dann zur Opening Ceremony im Hauptsaal und auch unsere Truppe war inzwischen vollzählig eingetrudelt. Zur Eröffnung gab es einen Tribal Dance und es wurden wie immer die Regeln verlesen, die traurigerweise anscheinend immer noch nicht von allen Anwesenden eingehalten werden, aber der Großteil der Gäste hält sich zum Glück daran. Dann kam natürlich für die meisten Leute der spannende Augenblick, an dem die Gaststars auf die Bühne geholt wurden. Neben etlichen Game of Thrones Darstellern waren die Fandoms Herr der Ringe, True Blood, Vampire Diaries und unser allseits beliebter Seeker Craig Horner, sowie sein Schauspielkollege Craig Parker vertreten - uns vor allem bekannt durch seine Rolle des Darken Rahl in LOTS und Glaber in Spartacus, aber auch durch diverse Gastauftritte in den Serien Xena, Hercules & Young Hercules – und noch dazu ein absolut witziger, sympathischer Typ, der auch hervorragend mit Mark & Lori als Entertainer harmoniert. Auch Craig Horner, der zunächst total schüchtern und zurückhaltend auftrat, taute im Laufe der Zeit auf und wurde selbst bei vielen Nicht-Seeker-Fans an diesem Wochenende zu einem echten Publikumsliebling.

Craig Parker – uns allen bestens bekannt aus ALLEN unseren hier relevanten Serien stand dann um 15 Uhr auf der Hauptbühne. Er wurde von einem Xenite zu seinen damaligen Auftritten befragt und schämte sich sichtlich für Look und Outfits zu damaligen Zeiten (er erwähnte, dass man immer davon ausgehe, dass irgendwann die Sachen in Vergessenheit geraten, bis dann das Internet und Youtube kam, wo jeder alles Peinliche von einem jederzeit abrufen könne^^) – das galt aber wohl eher für ihn selbst und nicht für die Serien an sich, denn er betonte, dass er gerne am Set gearbeitet habe, Lucy sehr bewundere und auch mit Rob gut zurecht kam. Später, als er noch einmal etwas vom Produzenten von LotS sagte, erwähnte er dann extra noch einmal „And he’s married to Xena, Warrior Princess – how cool is that?“ Da stimmen wir natürlich zu. Die kleine Anekdote, dass er Rob freundlich davon überzeugte, dass er seinen eigenen Akzent beibehalten durfte, weil sein amerikanisches Englisch furchtbar klingt, zog natürlich noch nach sich, dass er dies dann auf der Bühne präsentieren musste, indem er verschiedene amerikanische Dialekte nachahmte. Diese klangen nicht schlecht, doch Rahls Akzent ist dann wohl doch eine ganze Spur besser.


Craig Parker

Noch am selben Abend hatten wir dann unser Fotoshooting mit dem „Seeker“ persönlich und waren alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Craig wirkt etwas schmaler und trägt sein Haar nun wesentlich länger als zu Serienzeiten und hatte selbiges bei dem Foto mit uns mit einer Haarspange fixiert^^. Er war sehr freundlich und wir bekamen zu viert auch vier verschiedene Fotovarianten ausgehändigt – auch, wenn wir erst ein wenig Ärger hatten, weil eine Mitarbeiterin der Con nicht in der Lage war dreißig von fünfzig abzuziehen....

Craig Horner

Ansonsten war am Abend noch ein Hauptstargast auf der großen Bühne – Jason Momoa aus der HBO-Hitserie Game of Thrones. Dieser (wirklich nur minimal übetriebene) 2x2 Meter-Mann war wohl der absolute Renner für viele RingCon Besucher. Ich persönlich habe mal wieder bemerkt, dass möglichst cool wirkend wollende Kerle, die möglichst schnell möglichst viel Bier in sich reinschütten, nur um danach möglichst laut zu rülpsen, mich nicht zum jubeln bewegen können. Das hat sich seit meiner Teenagertage nicht geändert, da hat mich das auch schon nicht beeindruckt^^. Aber wie gesagt – so kam der Herr ganz nett rüber, ich habe auch nicht annähernd genug von seinen Auftritten gesehen, um das genau beurteilen zu können. Zumindest ist er echt groß und echt breit – immerhin fiel mir das auf, oder? ^^

Big Big Boy

Später am Abend gab es dann noch eine Party in der Bar, der wir auch kurz beiwohnten, ehe wir dann aber Richtung Hotel aufbrachen, da einige von uns noch einchecken mussten. Unser Dreierzimmer war wie immer schick, sauber und nicht bemängelnswert, bis vielleicht darauf, dass nur zwei Tassen und Zahnputzbecher (statt drei) vorhanden waren. Unser lieber Janik hatte sich selbst ins „Außenseiterbett“ verfrachtet, so dass Andy und ich das bequemere Doppelbett besetzen konnten. Es gab sogar ein kostenloses Bier im Minikühlschrank und sogar die Teebeutel wurden jeden Tag frisch aufgefüllt.


Samstag, 06.10.


Am Samstag starteten wir so früh wie möglich, wenn man so müde und spät ins Bett kommt, aber dennoch so, dass wir gegen Mittag im Maritim sein konnten. Zu der Zeit begann nämlich die erste Autogrammstunde und Janik musste sich inmitten kreischender Teeniefrauen die Musicalgruppe Team Starkid ansehen, von denen ich noch nichts gesehen hatte, die aber ganz nett daherkamen. Allerdings sind ihre Groupies, die mehr kreischen als sämtliche Twilightfans vom letzten Jahr zusammen und noch dazu nahezu überall und unentwegt singen, ziemlich nervenaufreibend. Die Jungs und Mädels sprechen dann wohl doch eher eine andere Altersgruppe als meine an.

Wir starteten also zur Autogrammstunde, hatten unser lang erwartetes Fotoshooting mit den Kiwis (Lori, Mark und Craig mit Thomas Robins als „Bonus“) aber erst am Samstag Abend, so dass wir eigentlich Sonntag die restlichen Autogramme holen wollten. Andy war Samstag allerdings ganz ohne uns zu Lori losgetrabt, die ihm ein paar interessante Infos zu Xena & Herculesepisoden gab (Andy – vielleicht schreibst du dazu nochmal was? Das wär cool^^).

Meine Freundin Chris und ich nutzten den fast leeren Autogrammsaal, um bei Kristin Bauer aus True Blood vorbeizuschneien, die sehr freundlich war und uns ausfragte, was es mit unseren Sunnydale T-Shirts auf sich hat. Nach einer kurzen Erklärung stellte sie fest, dass sie sich Buffy mal ansehen sollte. Ich stimmte selbstverständlich zu. Aber wir befinden uns hier ja auf einem Tapert-orientierten Board und daher dürfte hier an dieser Stelle wohl eher von Belang sein, dass wir unsere Bilder mit Craig Horner abholen konnten, die wirklich cool geworden sind.

Wir sind so awesome...^^

Im Hauptsaal gab es noch eine Lesung von Tommy Krappweis und eine LARP-Dokumentation mit Podiumsdiskussion, bevor es dann am späten Nachmittag mit dem Kiwi-Panel weiterging. Mark und Lori sind die geborenen Entertainer und auch Craig Parker ist wirklich lustig. Dieses Mal war noch Thomas Robins (Herr der Ringe) mit dabei, der diese Improvisationsspielchen wohl erst noch ein wenig lernen muss, aber ebenfalls sehr unterhaltsam auf der Bühne war. Die vier scheuten sich nicht davor, sich auf sympathische Art zu Deppen zu machen und das Publikum lachte viel und herzlich. Ganz besonders gut gefiel mir Craigs Feststellung, als Mark wieder mal ein paar Brocken deutsch zum Besten gab und ein gemischtes Kauderwelsch wie „up der back“ oder ähliches für „oben auf der Empore“ dabei herauskam. „I don’t think thats’s german Mark – it’s just english with a stupid accent.“ – Gut erkannt.


Mark, Thomas, Craig und Lori


Nach der Talentshow, die einige coole Gewandungen, schauspielerische und gesangliche Darbietungen und sogar einen Heiratsantrag bot, kam um 20 Uhr dann das Craig Horner Panel auf uns zu.
Der junge Mann ist wirklich unheimlich sympathisch und versteht es, durch seine offene, herzliche und bemühte Art, nicht nur die Seeker Fans zu begeistern. Er plauderte relativ gelassen, obwohl er zuvor noch sehr angespannt und aufgeregt gewirkt hatte – man konnte ihm aber eine gewisse Nervosität anmerken, die er versuchte durch ewiges „durchs Haar wuseln“ zu überspielen. Es waren einige Legend of the Seeker Fans anwesend, es gab einige Besucherinnen in Konfessorenkleidern, ein paar Mord-Sith (nächstes Jahr machen mono und ich das nach – stimmts Chefin?) und auch zwei Damen in Darkan Rahl Outfits, die ihm auch direkt aufgefallen waren. So war es nicht übermäßig überraschend, dass auch die eine oder andere spezifische Frage gestellt wurde, beispielsweise zu bestimmten Seeker-Episoden oder der Zusammenarbeit mit Bridget Regan. Auf die Frage, welche seine Lieblingsepisode sei, antwortete Craig recht eindeutig mit Denna (1x08) , da er die Dreharbeiten besonders herausfordernd fand, aber auch den Moment ausdrucksstark findet, in dem Richard sich trotz des Bannes, der auf ihm liegt, gegen die Mord-Sith stellt und seine große Liebe Kahlan nicht verletzt. Einige Zuschauer stimmten dem zu. Die Frage nach der Episode, die ihm nicht so gut gefällt, beantwortete er damit, dass er das einzig und alleine vom Wetter abhängig mache – wenn es in Neuseeland besonders kalt und regnerisch gewesen sei, habe es am Set am wenigsten Freude gemacht. Sonst haben ihm (storytechnisch) alle Serienepisoden gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass Craig wirklich meinte, was er sagte und wirklich Freude am Dreh und seiner Rolle, sowie der Zusammenarbeit mit Cast und Crew gehabt hat. Der Gute scheint ohnehin eine Frohnatur zu sein, dem nichts so schnell die Laune verderben kann.Einen noch größeren Sympathiepunkt bekam unser Sucher dadurch, dass er sich öffentlich und stolz als der totale Buffy-Fan outete, der Schwierigkeiten damit habe, andere Vampire zu akzeptieren. Dafür gab es nicht nur von mir einen Mega-Applaus. Als Mr. Horner gefragt wurde, ob er den gut bestückten, sowie sexsüchtigen Hauptdarsteller aus dem Buch „50 Shades of Grey“ spielen würde, gab er zu, dass er das Buch nicht kenne und fragte daher im Publikum herum, ob das etwas Gutes sei. Dieses antwortete ihm fast einstimmig mit „Nein“ und so hoffen wir für den armen Craig, dass er das Buch nie lesen wird. Ebenso erfuhren wir, dass er Musik macht und bekamen sogar eine kleine Kostprobe seines Livegesangs. Wirklich cool, dass er das so spontan ohne Vorbereitung gemacht hat. Von seinen Kollegen aus LotS (vor allem von dem restlichen Hauptcast) berichtete er durchweg Positives. Auch haben wir nu herausgefunden, dass er die Organisation WWF unterstützt und ein Fan der alten „Zurück in die Zukunft“ Streifen ist. Alles in Allem wirklich ein gelungenes, knuffiges und interessantes Panel. Wir hoffen, ihn bald wieder in Bonn begrüßen zu dürfen.


Mädchenfrisur... aber Muskeln wie Stahl


Abends kam dann wieder einmal Jason Momoa auf die Bühne, den wir schon wieder halb verpassten, da das Fotoshooting mit den Neuseeländern um dieselbe Zeit stattfand. Das Gewusel in dem engen, hektischen Fotosaal war groß, als wir jeweils vier Mal die Position auf dem Bild wechseln mussten und uns zu acht Leuten (vier Kiwis und vier von uns) koordinieren mussten. Ich finde aber, für die Verhältnisse hat das ziemlich gut geklappt und unsere vier Fotos sind cool geworden.


Die Kiwis... und wir

Am Abend sahen wir uns dann noch das Konzert von Thommy Krappweis’ Band Harpo Speaks an und einige von uns machten Fotos mit Bernd dem Brot.
Dann ging es in die Bar, wo wir das neue In-Getränk mit dem niveauvollen Namen "Ficken" probierten, das übrigens ganz normal nach rotem Beerenlikör schmeckt.
Der große wie breite Jason Momoa trieb sich auch pausenlos in der Nähe der Bar herum und wurde leider von diversen Frauen belagert, die Bilder mit ihm machen wollten. Auch wenn er es sich gefallen ließ, so ist das nunmal untersagt und ich persönlich halte nichts davon, sich darüber hinwegzusetzen. Keinem Gaststar und keinem Besucher hilft es, wenn niemand sich mehr unten blicken lässt, weil sich das herumspricht – daher verstehe ich das Verhalten einfach nicht. Nichtsdestotrotz war der gute Mann sehr freundlich zu den Fans. Wer anscheinend auch gut feiern kann, ist das recht unterhaltsame, verrückte Huhn Natalia Tena – bekannt aus Harry Potter und Game of Thrones – die sich ebenfalls nicht weit von der Bar entfernte. Da wir die letzte Straßenbahn verpassten, betätigten wir uns noch sportlich und liefen im Regen zum Hotel zurück, um dann gegen vier Uhr morgens endlich einzuschlafen.


Sonntag, 08.10.


Sonntags mussten wir dann zusehen, dass wir pünktlich zur Autogrammstunde ankamen, da wir ja einiges zu signieren hatten.
Wir hatten ja von Mark, Lori und Craig Parker jeweils eine Collage aus Screenshots aus Xena & Hercules erstellt, die wir für unsere Community unterschreiben lassen wollten. Darüber hinaus schickten wir mono noch zu Craig Horner, der das beste Gruppenfoto von uns mit seiner Widmung versehen sollte. Er signierte es mit „To my awesome german Seeker Fans! You Rock!!“ Natürlich rocken wir, das wussten wir schon – also weiter zu Lori. Unser Andy, der die ganze Redearbeit für uns übernahm, machte hier einen freud’schen… naja ein Versprecher wars ja nicht, nur Lori drehte uns die Worte im Mund herum. Er fragte, ob sie für uns deutsche X&H Fans signieren könne, und dann zeigte er auf uns alle und sagte „And that’s us!“ Tja, da lachte die gute Lori und verdrehte den Satz zu „And that’s ALL of us“ – das erklärt wohl die humorvolle Widmung „To the German Xena & Hercules Fans (all of you)“. Hey – so schlimm steht es zwar auch noch nicht um uns, aber woher soll sie das auch wissen, wenn niemand sonst mitkommt – also Leute, wo seid ihr? Lassen wir das nicht so stehen, oder?

Craig Parker war natürlich am meisten begeistert von den alten Screenies, hatte er doch vorher in seinem Panel bereits erwähnt, wie schön es sein, dass jeder seine Jugendauftritte nun bei Youtube begutachten könnte. Mark Ferguson lächelte aber sichtlich über die Collage und nahm auch dankbar sein Exemplar entgegen. Unseres unterschrieb er mit den Worten „Thanks for the memories!!“
Gern geschehen sag ich da nur.

Nach solch reichlicher Ausbeute und zufrieden mit den coolen Erinnerungsstücken in unseren Taschen, folgte nun noch ein Highight für uns an diesem Wochenende. Das Craig&Craig Doppelpanel – oder laut Programmheft „Legend of the Seeker Panel“. Ein Craig alleine ist schon genial – aber beide zusammen sind nicht zu toppen. Allein für das Panel lohnte sich der letzte Tag der Con schon. Die zwei gehen so lustig liebevoll miteinander um, dass die Dreiviertelstunde wie im Flug verging. Und trotz dass Mr. Horner zuerst ja ein wenig aufgeregt gewesen war, war er am Sonntag anscheinend von der RingCon Atmosphäre und der Bühnenerfahrung seines Kollegen bereits angesteckt worden. In den letzten Jahren habe ich einige Schauspielerpanels gesehen und immer wieder festgestellt, dass viele Künstler eher weniger dafür zu haben sind, spontane Aktionen auf der Bühne mitzumachen, aber die beiden waren sich wirklich für keinen Spaß zu schade und bewiesen großes humoristisches Talent in einer improvisierten Szene, in der sie einen Richard/Rahl - Rollentausch vollführen und eine Szene aus LoTS spielen sollten. Nachdem der „neue“ Darken Rahl auf seinem Thron Platz genommen und in roter Flagge eingekleiet worden war und sich Craig Parker als Seeker mit Deko-Äpfeln seine Muskeln aufgestockt hatte, lieferten sie sich einen lustigen Schlagabtausch und der Satz „There is only one thing left to defeat you Darken Rahl - I have to slip my shirt off and chop wood!” – der selbstverständlich auf die berühmte Holzhack-Szene der Pilotfolge bezogen war – brachte das Publikum dann entgültig zum rasen. Craig Parkers Erläuterung, dass Darken Rahl in der Serie dunkle statt blonde Harre hat, war auch noch zum Schmunzeln. Er hatte ein ganz besonders scheußliches, altes Bild von sich aus Herr der Ringe-Zeiten mit blonder Perücke herausgesucht und der Crew gezeigt, das sie sogleich überzeugte, es mit einer dunklen Version zu versuchen. Die beiden Craigs erzählten noch, dass ihre Kollegin Bridget Regan nun Mutter eines Kindes sei und witzelten über die Episode herum, in der Kahlan ein Kind von Rahl bekommt. Es wurde mehrmals vom Publikum darum gebeten, Bridget im nächsten Jahr mitzubringen und Craig versicherte, sein Bestes zu geben. Craig Parker wurde dann noch gebeten, seinen Rahl-Akzent noch einmal aufzusetzen, was er auch tat. Alles in Allem war das Panel also ein voller Erfolg und der Sonntag neigte sich nach einem weiteren GOT und einem Herr der Ringe-Panel dann auch bald dem Ende zu.

Auf der Closing Ceremony hatte Jason Momoa dann ein Trinkhorn dabei, das – wer hätte es gedacht – mit Bier gefüllt war. Zur Feier des Tages wurde dieses dann noch durchgereicht und jeder der Gäste nahm noch einen Schluck daraus, so dass die Closing dann schnell den Beinamen „Fellowship of the Beer“ aufgedrückt bekam.


Closing Ceremony


So kann man ruhigen Gewissens sagen, dass auch diese Con sich wieder gelohnt hat und ich kann nur immer wieder betonen, dass man mit uns mitfahren sollte. Nächstes Jahr?!


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