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Conventions HobbitCon 2013
01.06.2013 von Xanderharris82

HobbitCon 2013




Die HobbitCon bot viele Zwerge und einen gut aufgelegten Zauberer.
Waren die Panels thematisch ein bisschen eingegrenzt, konnten die Stars doch alle für sich ihre persönliche Note einbringen.
Hier ein paar Eindrück zu den Gästen in alphabetischer Order:
Für Adam Brown war es nicht nur die erste Convention. Er gab mit dem Hobbit auch sein Kinodebüt. Er redete viel in seinen Panels darüber, wie ihn die erfahrenen Schauspieler unter die Fittiche genommen hatten und ihm die ersten Schritte auf der ganz großen Bühne erleichtert haben.
Allerdings fehlte es auch nicht an Seitenhieben auf seine Zwergen-Kollegen. (z.B. erzählte er das Graham McTavish riesige Probleme mit dem Reiten seines Ponys hatte.) Adam war auch der erste Darsteller, der den Geburtstagskalender für Peter Jackson ins Gespräch brachte.
In seinem gemeinsamen Panel mit Jed Brophy musste sich Adam schon sehr anstregen um mit dem Energiebündel Brophy mit halten zu können, aber gefühlt gingen die meisten Fragen an Adam.
Das Highlight für Team Tapert waren sicherlich die Panels von Dean o`Gorman. Young Iolaus hatte zwei Auftritte bei dem RingCon-Special. Einmal musste er samstags alleine ran. Dann durfte er bei dem Kiwi-Panel voll aufdrehen und konnte neben Jed Brophy, Stephen Hunter, Mark Hedlow und natürlich unserem geehrten MoC Mark Ferguson sehr gut bestehen. Auch das gemeinsame Foto mit em „Fili“-Darsteller war sehr cool, wobei man nicht sagen kann, ob der Star oder wir mehr mit $dem Positionswechsel überfordert war. Er redete sich um Kopf und Kragen als er Details aus dem zweiten Hobbit-Film wiedergab. (Faßszene)
Malus bei den Auftritten des Jungstars waren die kreischenden Fans, die einem schon ein Justin-Bieber-Feeling vermittelten.
Dwalin-Darsteller Graham McTavish konnte viel über seine Beziehung zu Richard Armitage erzählen und darüber dass er nicht nur als Thorin eine Führerrolle übernommen hatte.
Sehr schön war auch seine Antwort auf die Frage, wie es war in „John Rambo“ mit zu spielen. Seine Aussage war, dass Sylvester Stallone „John Rambo“ gedreht hatte, als wäre er Rambo. Ich sage nur Ameisennest auf Skorpionnest? Egal, ist ne geile Einstellung. Dabei imitierte er den Actionstar auch sehr überzeugend.
Außerdem ist es Graham gelungen nahezu alle Aufnahmen der Zwerge aus dem besagten Kalender zu verraten außer seinen eigenen.
Jed Brophy war das Energiebündel des Castes. Es wurde spekuliert, dass er während der ganzen Dreharbeiten nicht einmal gesessen hätte und nach der berüchtigten „Scene 88 (Die Gemeinschaft flüchtet vor den Wargen), war er wohl der Einzige, der nicht aus der Puste war.
Nach dem ersten Panel mit ihm, meinte Mark Ferguson nur, das dieses Wochenende ja echt heiter werden kann.
Der zweite Nagel im Sarg von MoC Mark war auch ein Mark. Nämlich Dori-Darsteller Mark Hadlow. Der Theaterregisseur blödelte für sein Alter untypisch auf der Bühne rum und zeigte das die neuseeländische Energie auch im gesetzteren Alter nicht nach lässt.
John Callen war der erste Darsteller, den wir auf der großen Bühne erleben durfte. Genau wie Mark Hadlow sprühte der Cast-Senior vor Energie und konnte das Publikum auf die bevorstehenden Tage sehr gut vorbereiten. John konnte einige gute Einblicke über die Theaterszene in Neuseeland geben.
Peter Hambleton war der gesetzteste unter den Darstellern. Er hatte einen ruhigen Tenor, konnte aber mit seinem ruppigen Humor trotzdem beim Publikum punkten. Das er ein sehr höflicher Mensch ist, konnte ich selber erfahren, als ich ihn in der Pianobar fast über den Haufen gelaufen hätte und er sich ganz höflich entschuldigt hat und danach noch ein zwei Sätze mit mir gewechselt hat.
Das Thema von Stephen Hunter war größtenteils sein sehr schweres Bombur-Kostüm. Zusätzlich zu der „normalen“ Rüstung musste er auch noch das schwere Kostüm des stark-beleibten Zwerges tragen. Stephen war auch ein Part der großartigen Kiwi-Quizshow am Sonntagabend (dazu aber später).
Die Panels von „Rrrrrrrraaaaaaaaaadagast, the brrrrrrrrown“-Darsteller Sylvester McCoy werden wohl in die Con-Geschichte eingehen. Anstelle von der Bühne aus die Fragen der Fans zu beantworten, begab sich der fünfte „Dr. Who“ direkt ins Publikum Hier umging er geschickt Fragen über das „Dr. Who“-Revival und den zweiten Hobbit-Film, konnte aber auch viel interessantes über seine lange Karrier berichten. Ein bisschen genervt an dieser Stelle hat, dass jeder den Magierdarsteller umarmen wollte.
Die Panels des Allrounders Tommy Krappweis hatten leider viele Wiederholungen parat. Ob man lustiges Edda-Raten oder Hasengeschichten zum vierten Mal hören musste, lasse ich ich hier mal offen. Allerdings konnte er auch sehr viele neue Highlights bieten. Die neue „Bernd, das Brot“-Nachtschleife zeigte uns, egal wie hoch Andere über dem Fandome stehen mögen, dass doch in jedem von uns ein kleiner Nerd steckt. Außerdem gab es vieles Neues und Lustiges über den „Mara und der Feuerbringer“-Dreharbeiten und „Bernd“-Mitschöpfer Nicolas Cöster stellte das Computerspiel zu den Kika-Helden vor. Ein weiterer Besuch von „Switch“-Star Bernhard Hoecker bescherte uns endlich, dass lang erwartete Neuseeland-Video mit Conventiontouch.
Leider haben wir Daniel Falconer und Paul Tobin nur am Rande mit bekommen. Aber die Beiden schienen dem Publikum die Präsentation ihrer Techniken auch auf eine sehr muntere und begeisternde Art näher zu bringen.
Die Autoren waren leider die Entäuschung
Weder zeigten Myk Jung und Rebecca Hohlbein die Conventionbegeisterung von Markus Heitz oder Tommy, noch konnten die Bücher in der Art überzeugen, wie die 2012 präsentierten Werke.
Man sollte an dieser Stelle aber Frau Hohlbein zur Gute halten, dass sie als ihre eigene Tochter durchgehen könnte.
Bei den Vorträgen sind wir im Großen und Ganzen Dr. Utz Anhalt gefolgt. Er hangelte sich in drei Vorträgen am Leben des Professors entlang und erklärte, zum Beispiel, wie seine Jugend auf dem Land und sein Umzug in eine Industriehochburg, das Auenland und Mordor geprägt haben.
Robert Vogel zeigte uns einige interessante Interpretationen zu den Werken des großen Meisters. (Musicals, Theatervorführungen)
Das Kiwi-Panel war dieses Mal in eine Art Gameshow eingepackt. Die Kiwi-Actor Stephen, Jed, Dean und Mark Hadlow traten unter der Moderation von Mark Ferguson in fünf Disziplinen gegeneinander an und durften um die Wette das Publikum unterhalten.
Besonders schön war, als ein Mitglied des jeweiligen Teams ein Interview mit Mark machen musste und das andere Teammitglied hinter Mark rumblödeln musste, wenn Mark sich umdrehte musste das blödelnde Mitglied entweder wieder in eine normale Pose oder erklären, warum er gerade diese Grimasse machte.
Das dieses Event wieder ein Angriff auf die Lachmuskeln war, versteht sich wohl von selbst.
Am Samstagabend nahmen wir noch ein oder zwei Getränke in der Pianobar ein und durften uns wundern, dass viele der Stars dieses Mal auf Tuchfühlung mit den Gästen gingen.
Als frische Mitglieder durften wir uns die Party des Tolkien Vereins natürlich nicht entgehen lassen, auch hier wurde ich positiv überrascht. Wir konnten uns bei ein paar Bier gemütlich unterhalten und wurden sehr freundlich aufgenommen.
Der einzige Wehrmutstropfen war das wir fast das ganze „Harpo Speaks“-Konzert verpassten. Aber der Teil, den wir noch mit bekommen haben, zeigte mal wieder, dass es sicherlich super wäre mal ein ganzen Konzert zu sehen. Auch wenn ich der Einzige war der am Ende Zugabe gebrüllt habe, aber zu meiner Verteidigung, ich habe nicht gehört, dass es unerwünscht war.
Als Fazit muss ich sagen, dass die HobbitCon ein voller Erfolg war mit Stars zum Anfassen und viel guter Laune. Gut, dass die nächste Con nur einen guten Monat entfernt ist.



Hinweis:
  1. Weitere Infos im Forenthread: HobbitCon 2013 [43 Beiträge]
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